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Kassenärztliche Vereinigung NRW, Sedanstr. 10-16, Köln
 
 
Bauherr: Westdeutsche Fußball-Toto-Gesellschaft mbH
Grundstücksfläche: 3.500 m²
Bruttogeschossfläche: 9.100 m²
Bruttorauminhalt: 49.600 m³
Planungsbeginn: Neubau: 1975, Aufstockung und Sanierung: 2001
Fertigstellung: Neubau: 1981, Aufstockung und Sanierung: 2004

Die Aufgabenstellung lautete, ein Verwaltungsgebäude als Erweiterung von zwei einander benachbarten Gebäuden, die unser Büro bereits in den 50er Jahren erstellt hat, zur gemeinschaftlichen Nutzung zu errichten. Das Gebäude sollte als Gemeinschaftseigentum der beiden Parteien Nordwestlotto und Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein zu je 50% Flächenanteil als Verwaltungsgebäude genutzt werden. Aus dem Programm ergab sich die Notwendigkeit, Anbindungen für neun vorhandene Altbauebenen mit unterschiedlichen Geschosshöhen zu schaffen, ohne den Betriebsablauf durch störende Höhendifferenzen zu behindern.

Das notwendige Sicherheitsbedürfnis der beiden Nutzer erforderte eine absolute Trennung beider Bereiche. Aus dieser Forderung entstand eine durch die zusammenhängenden Alt- und Neubauflächen der Geschosse eine ineinander verzahnte Anlage in einem bis zu achtgeschossigen Baukörper, der sich nach Westen bis auf fünf Geschosse zur städtebaulichen Anpassung an die vorhandene Bebauung abtreppt. Die Anbindung an den Altbau Nordwestlotto erfolgt über einen zweigeschossigen Hoftrakt.

2001 kaufte die Westdeutsche Fußball-Toto-Gesellschaft mbH, die zwischenzeitlich nach Münster umgezogen war, den Anteil von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und vermietete ihr das komplette Gebäude nach einer umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahme. Der Saal im 5. OG wurde abgebrochen und durch zwei neue Bürogeschosse ersetzt. Deren neuen Fassaden wurden im Erscheinungsbild wie der Bestand ausgebildet, so dass von außen alt und neu nicht zu unterscheiden sind. In der Hofbebauung entstand ein modernes klimatisiertes Konferenzzentrum. Die Büroflächen wurden den heutigen nutzungsspezifischen Anforderungen der KV Nordrhein angepasst. Die Zugänge wurden behindertengerecht umgebaut.