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Soziale und kirchliche Bauten

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Christuskirche, Werderstr./Herwarthstr., Köln
 
 
Bauherr: Ev. Kirchengemeinde, Herwarthstr. 7, 50672 Köln
Grundstücksfläche: 2.549 m²
Bruttogeschossfläche: 143 m²
Bruttorauminhalt:
Planungsbeginn: 1949
Fertigstellung: 1951

Die Christuskirche, eine saalartige Hallenkirche, wurde 1894 im neugotischen Stil errichtet. Die unmittelbare Nähe zum Gleiskörper des Westbahnhofes wurde der Christuskirche im Zweiten Weltkrieg zum Verhängnis: Durch die starken Bombenangriffe in diesem Bereich wurde die Kirche vollkommen zerstört, lediglich der Glockenturm blieb erhalten und steht heute unter Denkmalschutz.

Mit bescheidenen Mitteln hat unser Architekturbüro 1951 eine Notkirche ohne Chorraum an den Turm angebaut. Die kleine und schlichte, an den Außenmauern einfach verputzte Hallenkirche wird durch eine unterhalb des Daches umlaufende Fenstergalerie beleuchtet und verfügt über ca. 450 Sitzplätze. Auf einer kleinen Empore befindet sich eine kleinere, zweimanualige mechanische Orgel des Kölner Orgelbauers Willi Peter.

Seitdem steht die „Alte Dame" (wie sie nicht nur von den Konfirmandinnen liebevoll genannt wird) mit ihrer eigentümlichen Architektur zwischen Stadtgarten und Kaiser-Wilhelm-Ring als Zeitzeugin für die wechselvolle Geschichte des letzten Jahrhunderts. Ihr Zustand ist zwischenzeitlich allerdings bedenklich und bedarf einer dringenden Grundsanierung.

Wir haben daher 1995 den Vorschlag gemacht, das für heutige Verhältnisse zu große Kirchenschiff abzubrechen und ein neues evangelisches Gemeindezentrum zu erstellen. Dieses, erschlossen über den Turmzugang von der Werderstraße bzw. zwei Seiteneingängen von der Herwarthstraße, wird unter Integration der denkmalgeschützten Teile (Turm und Empore) im südwestlichen Teil des Grundstücks untergebracht. Die weiteren Flächen des Grundstücks könnten zu innerstädtischem Wohnen (Altenwohnungen / betreutes Wohnen / Studentenwohnungen) genutzt werden.

Eine Entscheidung über die Umsetzung des Planungskonzeptes ist bis heute noch nicht getroffen.